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Pixel Pitch erklärt: Welcher Pixelabstand passt zu Ihrer LED-Anzeige?

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Wer eine große LED-Anzeige installieren möchte, stößt schnell auf den Begriff Pixel Pitch.

Der Pixel Pitch bestimmt den Abstand zwischen den einzelnen LED-Pixeln und wirkt sich damit direkt auf die Auflösung und Bildqualität der LED-Anzeige aus.

Ein kleinerer Pixel Pitch klingt zunächst immer besser. Mehr Pixel bedeuten schließlich ein schärferes Bild.

Dennoch ist dies nicht automatisch die beste Wahl.

Bei einer großen LED-Anzeige ist vor allem entscheidend, aus welcher Entfernung die Menschen das Bild betrachten. Eine LED-Anzeige an einer Zufahrtsstraße stellt andere Anforderungen als eine LED-Videowand an einem Einkaufszentrum, an der Besucher in wenigen Metern Entfernung vorbeigehen.

Der richtige Pixel Pitch ergibt sich deshalb aus dem Zusammenspiel von Betrachtungsabstand, Größe der LED-Anzeige, Inhalten und Standort.

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Was ist Pixel Pitch?

Der Pixel Pitch ist der Abstand zwischen den Mittelpunkten zweier nebeneinanderliegender LED-Pixel.

Dieser Abstand wird in Millimetern angegeben.

Ein Pixel Pitch von beispielsweise 6 mm bedeutet, dass der Abstand von der Mitte eines Pixels bis zur Mitte des nächsten Pixels 6 Millimeter beträgt.

Je kleiner dieser Abstand ist, desto mehr Pixel passen auf dieselbe Fläche.

Dadurch entsteht eine höhere Pixeldichte.

In der Praxis bedeutet dies:

  • Ein kleinerer Pixel Pitch ermöglicht aus kurzer Entfernung mehr Details;
  • ein größerer Pixel Pitch kann ausreichen, wenn die LED-Anzeige hauptsächlich aus größerer Entfernung betrachtet wird.

Bei der richtigen Wahl geht es also nicht um den niedrigstmöglichen Wert, sondern um die Entfernung, aus der die LED-Anzeige in der Praxis betrachtet wird.

Warum ist der Betrachtungsabstand so wichtig?

Aus kurzer Entfernung sind einzelne Pixel leichter zu erkennen.

Je weiter der Betrachter von der LED-Anzeige entfernt steht, desto mehr verschmelzen die einzelnen Pixel optisch zu einem vollständigen Bild.

Eine LED-Anzeige, die aus fünf Metern Entfernung betrachtet wird, benötigt deshalb eine andere technische Konfiguration als eine große LED-Anzeige, die hauptsächlich aus fünfzig Metern Entfernung sichtbar ist.

Bei Rotapanel berücksichtigen wir daher immer:

  • den minimalen Betrachtungsabstand;
  • den durchschnittlichen Betrachtungsabstand;
  • die Position der Zielgruppe;
  • die Blickrichtung der Menschen;
  • die Geschwindigkeit, mit der sie die LED-Anzeige passieren.

Ein Autofahrer auf einer Straße nimmt eine LED-Außenanzeige beispielsweise anders wahr als ein Fußgänger auf einem Parkplatz oder Platz.

Weltweit mehr als 25.000 Werbetafeln installiert.

Ein kleinerer Pixel Pitch ist nicht automatisch besser

Bei technischen Spezifikationen entsteht schnell die Tendenz, die höchste Auflösung und den kleinsten Pixelabstand zu wählen.

Das ist nicht immer sinnvoll.

Wenn eine LED-Anzeige aus mehreren Dutzend Metern Entfernung betrachtet wird, ist der Unterschied zwischen einem sehr kleinen und einem größeren Pixel Pitch für die Zielgruppe möglicherweise kaum sichtbar.

Ein kleinerer Pixel Pitch bedeutet außerdem, dass auf derselben Fläche mehr Pixel benötigt werden.

Dadurch steigt die technische Komplexität und möglicherweise auch die Investitionssumme.

Der beste Pixel Pitch ist deshalb der Pixelabstand, der aus der tatsächlichen Betrachtungsentfernung eine ausreichende Bildqualität bietet.

Nicht mehr und nicht weniger.

Wie hängen Pixel Pitch und Auflösung zusammen?

Pixel Pitch und Auflösung stehen in direktem Zusammenhang.

Nehmen wir an, zwei LED-Anzeigen haben exakt dieselben Abmessungen.

Die LED-Anzeige mit dem kleineren Pixel Pitch enthält mehr Pixel und verfügt dadurch über eine höhere Auflösung.

Umgekehrt gilt ebenfalls:

Bei gleichem Pixel Pitch enthält eine größere LED-Anzeige mehr Pixel als eine kleinere LED-Anzeige.

Deshalb lassen sich Pixel Pitch und Auflösung niemals unabhängig von der Größe der LED-Anzeige beurteilen.

Eine große LED-Anzeige mit einem größeren Pixel Pitch kann beispielsweise dennoch eine sehr hohe Gesamtauflösung besitzen.

Die praktische Frage lautet deshalb nicht:

Wie viele Pixel kann die LED-Anzeige maximal enthalten?

Sondern:

Wie viele Pixel werden benötigt, um aus der gewünschten Betrachtungsentfernung ein gutes und scharfes Bild zu zeigen?

Welche Rolle spielt die Größe der LED-Anzeige?

Die Abmessungen der LED-Anzeige haben großen Einfluss auf die richtige technische Konfiguration.

Eine große LED-Anzeige an einer Verkehrsroute wird häufig aus größerer Entfernung betrachtet.

In einer solchen Situation ist ein größerer Pixel Pitch meistens weniger problematisch, weil der Betrachter weit genug von der LED-Anzeige entfernt ist.

Bei einer kleineren LED-Anzeige an einem Standort, an dem Besucher nahe herankommen, sind hingegen mehr Details erforderlich.

Deshalb beurteilen wir unter anderem:

  • die Gesamtbreite und -höhe der LED-Anzeige;
  • den minimalen Betrachtungsabstand;
  • den durchschnittlichen Betrachtungsabstand;
  • das Verhältnis zwischen Bildgröße und Betrachtungsabstand;
  • den Zweck der LED-Anzeige.

Größe der LED-Anzeige und Pixel Pitch müssen gemeinsam gewählt werden.

Die Inhalte bestimmen mit, wie viele Details benötigt werden

Auch die Art der Inhalte spielt eine wichtige Rolle.

Eine LED-Anzeige, auf der hauptsächlich große Produktbilder, Logos und kurze Werbebotschaften erscheinen, benötigt weniger Details als eine Anzeige mit kleinen grafischen Elementen oder viel Text.

Bei digitaler LED-Werbung im Außenbereich kommt hinzu, dass Passanten häufig nur wenige Sekunden Zeit haben, um die Botschaft zu erfassen.

In diesem Fall sind vor allem wichtig:

  • Texthöhe;
  • klare Kontraste;
  • eine zentrale Botschaft;
  • Ruhe im Bild

Eine extrem hohe Auflösung hat nur wenig Wert, wenn die Inhalte selbst zu klein oder zu umfangreich sind, um aus der jeweiligen Entfernung gut gelesen zu werden.

Pixel Pitch bei einer LED-Anzeige an der Straße

Bei LED-Außenwerbung entlang einer Verkehrsroute ist die Zielgruppe häufig in Bewegung.

Der Abstand ist meistens relativ groß und die Betrachtungszeit kurz.

Deshalb berücksichtigen wir nicht nur den Abstand zwischen Straße und LED-Anzeige, sondern auch:

  • die Geschwindigkeit des Verkehrs;
  • die Entfernung, aus der die LED-Anzeige erstmals sichtbar wird;
  • den Winkel, aus dem die Anzeige betrachtet wird;
  • die verfügbare Betrachtungszeit;
  • die Größe der LED-Anzeige;
  • die Art der Botschaft.

Ein Autofahrer muss die Botschaft schnell erkennen können.

Eine unnötig hohe Auflösung führt in einer solchen Situation nicht automatisch zu einer höheren Wirkung.

Pixel Pitch bei Einkaufszentren und Parkplätzen

Bei einem Einkaufszentrum können die Bedingungen ganz anders sein.

Eine LED-Anzeige kann beispielsweise von folgenden Positionen aus sichtbar sein:

  • einer Zufahrtsstraße;
  • einem Parkplatz;
  • einem Fußweg;
  • einem Eingang;
  • einen zentralen Platz.

Das bedeutet, dass einige Besucher die LED-Anzeige aus großer Entfernung sehen, während andere deutlich näher herankommen.

In einer solchen Situation muss der Pixel Pitch zu mehreren relevanten Betrachtungsabständen passen.

Deshalb reicht es nicht aus, nur die minimale Entfernung zu berücksichtigen.

Wir betrachten vor allem die Positionen, von denen die größte und relevanteste Besuchergruppe die LED-Anzeige sieht.

Pixel Pitch und Text auf einer LED-Anzeige

Text stellt andere Anforderungen an eine LED-Anzeige als große Bilder.

Je kleiner die Buchstaben sind, desto mehr Details werden benötigt, damit der Text lesbar bleibt.

Dennoch ist es in der Regel keine gute Idee, dieses Problem ausschließlich mit einem kleineren Pixel Pitch zu lösen.

Bei LED-Werbung im Außenbereich funktioniert es häufig besser, die Inhalte zu vereinfachen.

Dazu gehören:

  • weniger Wörter;
  • größere Schriftgrößen;
  • kürzere Sätze;
  • mehr Kontrast;
  • weniger grafische Elemente.

Technik und Inhaltsgestaltung müssen deshalb gemeinsam betrachtet werden.

Auch eine technisch sehr scharfe LED-Anzeige kann eine schlecht gestaltete Botschaft nicht lesbar machen.

Wie bestimmen Sie den richtigen Betrachtungsabstand?

Bei der Bestimmung des richtigen Pixel Pitch ist es sinnvoll, nicht nur eine theoretische Entfernung zugrunde zu legen.

Ein Standort besitzt meistens mehrere relevante Betrachtung Positionen.

Wir betrachten beispielsweise:

Minimaler Betrachtungsabstand

Die Entfernung, aus der eine Person der LED-Anzeige am nächsten kommt.

Dies kann beispielsweise ein Fußgänger sein, der an der Fassade entlang geht.

Durchschnittlicher Betrachtungsabstand

Die Entfernung, aus der der größte Teil der Zielgruppe die LED-Anzeige tatsächlich betrachtet.

Für viele Anwendungen ist dies der wichtigste Wert.

Maximale relevante Betrachtungsentfernung

Die Entfernung, aus der die LED-Anzeige für die Zielgruppe noch sichtbar und relevant sein muss.

Bei einer großen LED-Werbetafel an einer Straße kann diese Entfernung mehrere Dutzend Meter betragen.

Durch die gemeinsame Bewertung dieser Entfernungen entsteht ein realistisches Bild des benötigten Pixel Pitch.

Beeinflusst ein kleinerer Pixel Pitch den Preis?

Ja.

Ein kleinerer Pixel Pitch bedeutet, dass auf derselben Fläche mehr Pixel platziert werden müssen.

Das erfordert mehr LED-Technologie und führt zu einer höheren Pixeldichte.

Dadurch kann eine LED-Anzeige mit einem kleineren Pixel Pitch teurer sein als eine LED-Anzeige derselben Größe mit einem größeren Pixelabstand.

Deshalb ist es wichtig, nicht in eine Auflösung zu investieren, die in der Praxis keinen sichtbaren Vorteil bietet.

Ein Produktspezialist betrachtet daher das Verhältnis zwischen:

  • Bildqualität;
  • Betrachtungsabstand;
  • Anwendung;
  • Größe der LED-Anzeige;
  • Investition.

So vermeiden Sie, für technische Spezifikationen zu bezahlen, die Ihre Zielgruppe kaum wahrnehmen kann.

Spielt Pixel Pitch auch beim Energieverbrauch eine Rolle?

Indirekt ja.

Eine höhere Pixeldichte bedeutet mehr Pixel auf derselben Fläche.

Der tatsächliche Energieverbrauch einer LED-Anzeige hängt jedoch von mehreren Faktoren ab.

Dazu gehören:

  • Größe der LED-Anzeige;
  • Helligkeit;
  • Art der Inhalte;
  • Anzahl der Betriebsstunden;
  • technische Komponenten;
  • automatische Helligkeitsregelung.

Der Pixel Pitch ist somit ein Bestandteil der technischen Konfiguration, aber nicht der einzige Faktor, der den Energieverbrauch bestimmt.

Deshalb muss die vollständige LED-Lösung als Ganzes beurteilt werden.

Wie wählt Rotapanel den richtigen Pixel Pitch?

Bei Rotapanel wird der Pixel Pitch nicht anhand einer einzigen Standardtabelle gewählt.

Jeder Standort ist anders.

Deshalb beginnen wir mit der Situation, in der die LED-Anzeige tatsächlich eingesetzt wird.

Dabei betrachten wir unter anderem:

  • den Standort der LED-Anzeige;
  • die Abmessungen der verfügbaren Fläche;
  • die wichtigsten Blickrichtungen;
  • den minimalen Betrachtungsabstand;
  • den durchschnittlichen Betrachtungsabstand;
  • die Geschwindigkeit, mit der die Zielgruppe die LED-Anzeige passiert;
  • die Art der Inhalte;
  • die gewünschte Bildqualität.

Auf dieser Grundlage wird bestimmt, welcher Pixelabstand und welche Auflösung zur LED-Anzeige passen.

Ausgangspunkt ist nicht die höchstmögliche Auflösung, sondern die beste Bildqualität für den tatsächlichen Verwendungszweck.

Pixel Pitch ist nur ein Bestandteil der LED-Anzeige

Obwohl der Pixel Pitch wichtig ist, entscheidet dieser Wert nicht allein darüber, ob eine LED-Anzeige gut funktioniert.

Auch andere technische Eigenschaften spielen eine Rolle.

Dazu gehören:

  • Größe der LED-Anzeige;
  • Helligkeit;
  • Kontrast;
  • Farbwiedergabe;
  • Bildverarbeitung;
  • Betrachtungswinkel;
  • Witterungsbeständigkeit;
  • Konstruktion;
  • Energieeffizienz.

Eine LED-Anzeige mit einem sehr kleinen Pixel Pitch kann beispielsweise dennoch schlecht sichtbar sein, wenn ihre Helligkeit nicht zu direkter Sonneneinstrahlung passt.

Deshalb betrachtet Rotapanel immer die vollständige Anwendung.

Wählen Sie nicht automatisch die höchste Auflösung

Beim Kauf einer LED-Anzeige ist die höchste Auflösung nicht automatisch die beste Investition.

Ziel ist eine LED-Anzeige, die aus den wichtigsten Betrachtung Positionen scharf, hell und deutlich sichtbar ist.

Bei einem kurzen Betrachtungsabstand kann dafür ein kleinerer Pixel Pitch erforderlich sein.

Bei einem großen Betrachtungsabstand kann ein größerer Pixel Pitch hingegen ausgezeichnet funktionieren.

Indem Sie den Pixelabstand auf den Standort abstimmen, vermeiden Sie unnötige Investitionen in technische Spezifikationen, die für die Zielgruppe keinen erkennbaren Unterschied machen.

Welcher Pixel Pitch passt zu Ihrer LED-Anzeige?

Es gibt keinen Pixel Pitch, der für jede LED-Anzeige optimal ist.

Die richtige Wahl hängt vom Zusammenspiel folgender Faktoren ab:

  • Betrachtungsabstand;
  • Größe der LED-Anzeige;
  • Standort;
  • Inhalte;
  • Anwendung;
  • gewünschte Bildqualität.

Deshalb bestimmt Rotapanel den Pixel Pitch immer als Bestandteil der vollständigen LED-Lösung.

Wir analysieren zunächst den Standort und die Sichtachsen und beraten anschließend zu der passenden Größe, Auflösung und dem geeigneten Pixelabstand.

Möchten Sie wissen, welcher Pixel Pitch für Ihren Standort geeignet ist? Nehmen Sie Kontakt mit den Produktspezialisten von Rotapanel auf. Gemeinsam bestimmen wir, welche technische Ausführung für ein scharfes und deutliches Bild erforderlich ist, ohne unnötig in eine Auflösung zu investieren, die aus der tatsächlichen Betrachtungsentfernung keinen zusätzlichen Vorteil bietet.